Tag der offenen Tür: über 100 Besucher!

Am Samstag, dem 17. September, öffnete das Krakelshaff-Ausbildungszentrum in Bettemburg zum ersten Mal seine Türen für die Öffentlichkeit.

Dieser Tag, der unter dem Motto “Handwerk für Frauen” stand und dazu dienen sollte, Frauen zugängliche Handwerksberufe zu entdecken, war Teil der landesweiten Tage der offenen Tür, an denen fast dreißig Unternehmen aus dem ganzen Land teilnahmen.
Das größte Zentrum für technische Ausbildungen in Luxemburg ist auf die Ausbildung von Arbeitnehmern der beitragspflichtigen Handwerksbetriebe in Luxemburg ausgerichtet und nimmt in der Regel keine Privatpersonen auf. Daher war dieser Tag der offenen Tür etwas ganz Besonderes. Sie verfolgte ein doppeltes Ziel: Einerseits sollte möglichst vielen Menschen ein symbolträchtiger Ort des luxemburgischen Handwerks näher gebracht werden, andererseits sollten junge Generationen für Berufe begeistert werden, die oftmals abgewertet werden. Die Ausrichtung auf Frauen sollte zeigen, dass handwerkliche Berufe allen offen stehen, unabhängig vom Geschlecht. Wette gewonnen!

Trotz der für die Jahreszeit überraschend kühlen Temperaturen drängten sich bereits bei der Öffnung der Tore zahlreiche Besucher. Die Besucher wurden mit heißen Getränken und Gebäck empfangen und entdeckten mit Staunen die Ausbildungshallen und die angebotenen Workshops.

Die Ausbilderinnen (Pia Lutgen – Workshop Elektrizität, Vanessa Alff – Workshop Klempnerei, Françoise Thoma – Workshop Befestigungen, Camille und Aliza – Workshop Tapezieren, Audrey und Jade Dubouchet – Workshop Erste Hilfe) gaben einem neugierigen Publikum, das begierig auf praktische Informationen aller Art war, detaillierte Erklärungen zu ihren Tätigkeiten. Die Kinder, die in großer Zahl erschienen waren, durften die bereitgestellten Materialien ebenso “anfassen” wie die älteren Kinder.

Dadurch waren Lachen und gute Laune weit verbreitet! Alle schätzten es, “etwas tun zu können”, das Gelernte in die Praxis umzusetzen, zu lernen, wie man in den eigenen vier Wänden eingreift, Pannen zu beheben und die lebensrettenden Maßnahmen zu kennen.

Es ist schwer zu sagen, welcher Workshop die meiste Begeisterung hervorgerufen hat!

Während die Jüngsten zunächst eifrig eine Nachttischlampe in Form eines Männchens oder eines kleinen Hundes bastelten, ließen sich die “Größeren” nicht davon abhalten, Lecks zu reparieren, Löcher zu bohren, Tapeten anzubringen, Herzmassagen durchzuführen…

Der Geschäftsführer der GTB/PAR-Kompetenzzentren, Marc Ant, ist von den begeisterten Reaktionen des Publikums am Ausgang und per E-Mail begeistert und plant, weitere Veranstaltungen zu organisieren, um den Hunger der breiten Öffentlichkeit nach dem “Lernen, wie es geht” zu stillen.
Ein großes DANKESCHÖN an alle unsere talentierten Ausbilderinnen, das zahlreich erschienene Publikum und die Firma morheng-tapisserie.lu, die diesen Tag zu einem Erfolg gemacht haben!
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